So, wer mein Xing-Profil verfolgt hat oder mir in den letzten Tagen ne eMail schrieb wird es sicherlich bereits wissen. Ich hatte die vergangene Woche das Gl?ɬºck im HQ meines neuen Arbeitgebers in Jena dem ersten Teil einer Schulung beizuwohnen. Dabei sind mir einige Dinge in und um Jena aufgefallen, aus denen ich einen ersten Eindruck formulieren will.
1. Apotheken
Ich war ?ɬºberrascht, wie viele Apotheken es in und um Jena gibt. Man geht praktisch keine 5 Minuten und schon st?ɬ??É??t man auf die n?ɬ§chste. Das macht Jena nat?ɬºrlich zu einer der sichersten St?ɬ§dte Deutschlands, wenn man einmal krank sein sollte. Auf der anderen Seite fragt man sich nat?ɬºrlich, ob der Markt so gro?É?? ist, dass es sich lohnt, so viele Apotheken auf einem Ballungsgebiet zu betreiben. Dies l?ɬ§sst nat?ɬºrlich wiederum die ?É?ìberlegung aufkommen, ob die Jenenser alle so h?ɬ§ufig krank sind. Ich f?ɬºr meinen Teil konnte jedenfalls keine der Theorien festigen.
2. Banken
In einer vergleichsweise kleinen Stadt wie Jena trifft sich vieles im Stadtkern und so ist es nicht verwunderlich, dass man hier auch recht viele Bankfilialen vorfindet. Aber es hat mich sage und schreibe 3 Tage gekostet, um bei diversen Wegen zum Tower auf eine Dresdner Bank zu treffen. H?ɬ§tte eigentlich gedacht, dass diese in Th?ɬºringen an jeder Ecke zu finden seien.
3. EKZs
In Hamburg findet man in zahlreichen Stadtteilen riesige Einkaufszentren, in denen sich die B?ɬºrger ihrer Konsumlust hingeben k?ɬ?nnen. Interessant ist, dass man in Jena anstatt eines gro?É??en EKZs lieber viele kleine in einem ebenfalls kleinen Radius hochgezogen hat. Dies liegt wahrscheinlich an der Struktur der Innenstadt, die wohl keine Planung f?ɬºr einen riesigen Konsumtempel zugelassen haben.
4. Verkehrsverhalten
Gerade in Gro?É??st?ɬ§dten wie Hamburg ist das Verhalten der Menschen im Stra?É??enverkehr schrecklich f?ɬºr Au?É??enstehende. Einwohner hingegen nehmen diesen Zustand als gegeben hin und ertragen ihn so, wie er ist. Umso erstaunter war ich, als ich erleben durfte, wie die Jenenser damit umgehen. Es gibt (im Vergleich) sehr wenige Ampeln. Daf?ɬºr hat man meist innerhalb der Stra?É??en Verkehrsinseln hingebaut. Dies hat zur Folge, dass Fu?É??g?ɬ§nger kreuz und quer ?ɬºber die Stra?É??en laufen, um auf die jeweilige Seite zu kommen. Interessant hierbei aber ist, dass es funktioniert.
Warten wir einmal ab, was uns die zweite Woche bringt.
Dieser Blog wird von André Cedik betrieben. Er ist als rein private Informationsquelle zu sehen und stellt in keiner Weise die Meinung einer der Firmen dar, für die ich arbeite.
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